Es ist die Seele, die weh tut.
Wenn man seine Seele über einen so langen Zeitraum nur von Hoffnung nährt statt von Resonanz, dann wird sie mit jedem Zerbrechen kleiner. Bis irgendwann nur noch die Splitter aus verpassten Gelegenheiten am Grund dieses Seins liegen, die tödlich schön das wenige Licht reflektieren, das von der Liebe noch bleibt.
Erkenntnisse jagen letzte Chancen, die im Laufe von Jahrzehnten eine Beförderung vom Singularetantum erhielten, die ihre eigentliche Bedeutung Lügen straft.
Das Herz weint.
Zerbrochene Hoffnungen laufen warm über mein Gesicht, wie jeden Tag. Die Wunde des Verlassenwerdens öffnet sich ein weiteres Mal. Nur habe ich inzwischen verstanden, dass nie ich das Problem war. Das macht das Zurückbleiben nicht weniger schmerzhaft.
Wo ist also mein Ausweg? Wo kann ich noch hin?
wund