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18.03.2026 [Alles, was ich jemals wollte]

Die Worte, die da per WhatsApp so erschreckend leicht den Besitzer wechseln, könnten größer nicht sein. 
Und ich fühle mich so geehrt, so geliebt, so gesehen, erkannt und wertgeschätzt, dass ich beim Lesen die Engelstrompeten vermisse, die mir diese Botschaft - von einem ausgerollten Pergament verlesen - verkünden. 
Sie sind wie ein Schatz, den ich mein Leben lang hüten werde. 
Vielleicht die ultimative Liebeserklärung eines Kindes an seine Mutter. 

Und wenn ich sie so in mir klingen lasse, dann schließt sich in mir ein weiterer Kreis. 
Ein weiteres Generationentrauma, das ich durchbrechen konnte. 
Ich habe das gemacht. 
Ich habe es geschafft. 
Die Letzte, die all das ertragen und erdulden musste. 

In den Worten, in denen meine Tochter mir jetzt so beiläufig zurückspiegelt, auf was ich Zeit ihres Lebens gehofft habe, aber nie in letzter Konsequenz glauben konnte, schwingt die elementarste Feststellung von allen mit: 

Du hattest Bedeutung. 
Du hast einen Unterschied gemacht. 
Und ich trage diese deine Liebe nun weiter zu meinem Sohn.

Es ist, wie es ist. 
Es wird, wie es sein soll.

Kati 18.03.2026, 06.00

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Das Tragische an diesem Leben ist nur, dass es auf einer wahren Geschichte beruht.

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you want. It doesn't matter anyway.