Ausgewählter Beitrag

24.04.2026

Es ist hart, all das loszulassen, wovon ich mein Leben lang geträumt habe.
Nun loszulassen, nach all der investierten Lebenszeit und Energie, nach den viel zu lange festgehaltenen Hoffnungen und dem Irrglauben, ich müsse nur genug Geduld, genug Liebe, weniger Bedürfnisse, weniger Ansprüche, genug Nachsicht haben, noch einen Fehler mehr verzeihen, noch eine Lüge mehr ertragen, noch einen weiteren Verrat verarbeiten, noch eine weitere zweite, hundertste, letzte Chance geben, war meine eigene Entscheidung. Ich kann all den Schmerz nicht mehr ertragen, ich kann einfach nicht mehr.

Aber all das, was mir im Namen von "wollte ich nicht", "wusste ich nicht" und "konnte ich nicht" angetan wurde und dazu geführt hat, nun schlussendlich so allumfassend loslassen zu müssen, weil mein Leben ohne Glauben, ohne Hoffnung und ohne Zukunftstraum einfach keinen Sinn mehr ergibt, war nicht meine Entscheidung. 

Und das Trauma, das hier entstanden ist, einmal mehr, das werde ich wohl nicht mehr aufarbeiten können.

Kati 24.04.2026, 08.00

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Das Tragische an diesem Leben ist nur, dass es auf einer wahren Geschichte beruht.

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