Ausgewählter Beitrag

30.04.2026

Die Intensität der Schmerzen hat inzwischen ihr Maximum erreicht. Ich kann seit Monaten nichts mehr ohne starke Schmerzen tun, ich möchte mich einfach nur noch hinlegen und aufgeben. Ich muss zumindest für die Arthroseschmerzen dringend abnehmen. Gleichzeitig wate ich durch die wohl schwerste Depression meines Lebens und esse, um Trauer und Schmerz überhaupt zu überleben. Es ist ein Teufelskreis und es ist meiner. Hier zuhause bleibt einfach alles liegen, weil ich mich nur in Mikrofortschritten überhaupt bewege und die Tage voll sind mit Kinderbegleitung, Traumaarbeit und Weinen. Ich versuche das alles anzunehmen und auszuhalten, jeden Morgen wieder. Und über allem hängt die Frage, wieviel Sinn es überhaupt noch macht. Ich würde so gerne mal einen kleinen Moment davon abgeben. Mich anlehnen. Im Wissen, gesehen und gehalten zu werden. All das ist gerade so fern, wenn nicht gar unmöglich zu erreichen. Ich weiß das. Ich habs ja verstanden. Man hat es mir oft genug mitgeteilt.

Kati 30.04.2026, 11.04

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Das Tragische an diesem Leben ist nur, dass es auf einer wahren Geschichte beruht.

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